Feine Reste vom Feste – Wohl bekomm’s!

Dez. 31, 2025

Heute ist Silvester.
Vielleicht steht Raclette auf dem Tisch. Vielleicht liegen noch Weihnachtsreste schwer, lecker und üppig im Kühlschrank.
Und vielleicht hast du – so wie wir – viel zu viele Beilagen gemacht. Absichtlich.

Wir hatten zweimal Raclette, sehr aufwendig, sehr genussvoll – und natürlich blieb einiges übrig. Aber statt alles irgendwie wieder aufzuwärmen, hab ich daraus fünf komplett neue Gerichte gemacht. Wild kombiniert, gut gewürzt, mit Charakter.

Und ja: Fast alles Fleisch war schon mariniert. Mega Vorteil.
Denn: Marinade = Soße mit Persönlichkeit.
Nur das Rind ist besser ohne Würze anzubraten.

Spätzle-Resteliebe

Wenn Käse sagt: „Wir müssen zusammenhalten.“
Spätzle kurz vorgaren, Käsereste rein. Zwiebelstreifen anrösten, mit Salz und Pfeffer ins Pfännchen, überbacken → Käsespätzle-Glück.

Obendrauf:
Marinierte Hähnchenbrustfilets scharf angebraten.
Fertig ist das Essen, das nach „eigentlich nur Reste“ aussieht – aber nach Lieblingsgericht schmeckt.

Maultaschen mit vielen Charakteren

Chaos mit geschmackvoller Persönlichkeit – Maultaschen in Scheiben anbraten.
Pilze dazu und Speckwürfel dazu. Separat das restliche marinierte Schweinefilet anbraten.
Alles zusammenwerfen, durchschwenken, abschmecken.
Das ist ein Treffen starker Typen in einer Pfanne.  Und ja – sie verstehen sich erstaunlich gut.

 

Chili con Carne – aber mit Drama

Das klassische Chili bekommt Besuch:
– dünn geschnittene, scharfe italienische Salami
– ein paar Stücke dunkle Schokolade
– eine Zimtstange zum Mitkochen

Klingt schräg? Ist aber lecker! Tief, würzig, leicht süß, ein bisschen sündig. Genau richtig für einen dunklen Winterabend.

Roastbeefliebe

Von 2 kg Roastbeef waren noch 4 anständige Scheiben für uns übrig. Ich habe nichts eingefroren, sondern ein leckeres Abendessen gemacht. Mit karamelisierter, roter Zwiebelsauce und knusprig gebratenen Bratkartoffelwürfeln ein Gedicht Klar gab es dazu auch noch Kräuterbutter.

Tipp: Roastbeef in Butter mit Rosmarin anbraten – yummi.

Bauernfrühstück mit Stil – bodenständig, aber nicht langweilig

Kartoffelreste würfeln, knusprig braten, Frühlingszwiebeln, Paprikawürfel, evtl restliche Speckwürfelchen dazu,
Eier verrühren, würzen drüber.
Fertig ist ein Bauernfrühstück, das mehr kann als nur satt machen. Knusprig. Herzhaft. Ehrlich.

 

Und zum Schluss: Pistazientiramisu mit Twist. Einfach das restliche Pistazientiramisu nehmen und mit Spekulatiuskrümeln pimpen.

Sagt, was macht Ihr mit den ganzen Resten immer?

Aaah, da fällt mir noch ein: Warum ich dir Bilder so dunkel mache? Weil ich grad Bock drauf hab!

Jetzt wünsche ich Euch einen guten „Rutsch“ in ein wunderbares 2026, voller Gesundheit, Glück, Genuss, Frieden und Achtsamkeit!

Eure Fotogräfin
Angi

 

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